Überleben unserer Innenstädte sichern

Unsere Innenstädte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen im Ruhrgebiet. Der Einzelhandel in den Innenstädten ist parallel mit einem veränderten Konsumverhalten, mehr digitalem Einkaufen und der großen Konkurrenz der Shoppingcenter konfrontiert.

Unsere Innenstädte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen im Ruhrgebiet. Der Einzelhandel in den Innenstädten ist parallel mit einem veränderten Konsumverhalten, mehr digitalem Einkaufen und der großen Konkurrenz der Shoppingcenter konfrontiert.

Wohin sollen sich unsere Innenstädte entwickeln?

Um die Attraktivität der Innenstädte zu sichern, müssen sie sich von reinen Konsum- zu Erlebnisorten mit hoher Aufenthaltsqualität wandeln – hier für bedarf es weiterhin gezielter Städtebaufördermittel. Der in den Zentren angesiedelte Mix aus Handel, Gastronomie Hotellerie, Dienstleistung sowie Kultur- und Kreativwirtschaft muss für alle Menschen so leicht wie möglich erreichbar sein. Das kann beispielswiese durch eine gute ÖPNV-Anbindung und Radwege gelingen.

Die Innenstädte sollten aber auch ohne Zugangsbeschränkungen leicht und schnell mit dem Pkw erreichbar bleiben. Den Zugang zur Innenstadt zu verteuern oder durch das Sperren von Straßen und Parkplätze zu erschweren, wirkt kontraproduktiv. Ein Ausbau von P+R-Angeboten hingegen kann dazu beitragen, die Zentren autofreier zu gestalten.

Weiterhin sind verkaufsoffene Sonntage eine gute Möglichkeit für den Einzelhandel, sich der Kundschaft zu präsentieren. Die Kommunen sollten beim Land für eine pragmatische Regelung werben und den Handel bei der Antragstellung unterstützen